Institut für Wirtschaftspädagogik
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Universitätsschule

Virtuelle Lern- und Arbeitsräume


Das seit 2009 an der LMU eingeführte und über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelte Konzept der Universitätsschule hat sich auch in Zeiten der Pandemie und des damit verbundenen Lockdown sehr bewährt. So haben die Studierenden mit Unterstützung der Mentor:innen und Universitätsdozent:innen digitale Lerneinheiten zu verschiedenen kaufmännischen Themen entwickelt und dabei mit vielfältigen digitalen Tools experimentiert.
Allerdings hat die Pandemie aber auch den Fokus auf neue Herausforderungen gesetzt. Diese sind vor allem:
die Digitalisierung in der beruflichen Bildung (u.a. digitale Unternehmen, digitale Geschäftsprozesse, domänenspezifische digitale Tools, Nutzung digitaler Tools mit pädagogischem Mehrwert)
neue offene Lehr-Lern-Formate (inkl. agile Projektarbeit, Remote-Learning Phasen (u.a. Digitale Woche))
digitale Ansätze zur Unterstützung von Inklusion
stärkere Vernetzung und Austausch der Akteure der beruflichen Bildung, um komparative Vorteile und Expertisen zielbringender einzusetzen (inkl. Nutzung von Austauschplattformen)

Vor diesem Hintergrund haben wir zwei Konzepte entwickelt und für die Veranstaltungen der Universitätsschule konzipiert:
Im Rahmen der Veranstaltung „Theory meets Practice I (TmP I)“ wurde mit Hilfe einer „E-Kladde“ die Vielfalt digitaler Umsetzungen im Unterricht der verschiedenen Ausbildungsprogramme kaufmännischer beruflicher Schulen (u.a. Berufsschule, FOS/BOS, Wirtschaftsschule, ….) exploriert, theoretisch aufbereitet und analysiert sowie reflektiert.
Im Rahmen der Veranstaltung „Theory meets Practice II (TmP II)" haben die Studierenden zunächst in einem digitalen Design Thinking Workshop erste Prototypen zu ausgewählten Herausforderungen in der beruflichen Ausbildung im Rahmen der Digitalisierung erarbeitet. Der virtuelle Lern- und Arbeitsraum wurde durch ein kollaboratives digitales Boards in Kombination mit einer Videokonferenz aufgespannt.
Angeregt durch diese Erfahrungen war es Aufgabe der Studierenden, selbst einen Kreativ-Workshop zu einem ausgewählten fachlichen Inhalt in einem realen Klassenraum der Universitätsschule zu planen, zu implementieren und zu reflektieren. Hierbei wurden selbstgewählte und damit vielfältige digitale Medien genutzt. Fachdidaktische Unterstützung erhielten die Studierenden von den Mentor:innen und den Universitätsdozent:innen.

Design Thinking Prozess

bild4

Collage Homepage

Projektkoordination

Universitätsschulen:

Ausgewählte Projektthemen:

  • Aufgreifen zentraler Fragestellungen und Probleme der gegenwärtigen Praxis beruflichen Unterrichts
  • Entwicklung eines Analysetools zur Beobachtung ausgewählter Lehrerbildungsstandards
  • Kritische Reflexion und Diskussion ausgewählter Lehrerbildungsstandards
  • Handlungsorientierung im Unterricht
  • Design Thinking
  • Virtuelle Lern- und Arbeitsräume
  • Virtuelle Teamarbeit

Veröffentlichungen:

Bisherige Erfahrungen der Mentoren:

Mentor Stephan Mutke, Städtische Berufsschule München:

"Am Projekt Universitätsschule gefällt mir der Gesichtsausdruck der Studenten, der ausdrückt: ´Jetzt verstehe ich, worum es in den Vorlesungen immer gegangen ist.`


Mentor Kathrin Stark, Städtische Berufsschule München:

"Ich überdenke ständig meinen eigenen Unterricht wieder neu, werde mit neuen Sichtweisen und Ideen konfrontiert, bleibe auf dem aktuellsten Stand was die wissenschaftliche Forschung betrifft und darf ab und zu mal wieder Uniluft schnuppern. Die Studenten können ihr Theoriewissen in der Praxis anwenden und lernen den Schulalltag aus Lehrersicht kennen."