Institut für Wirtschaftspädagogik
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Aufbau der Studiengänge (PStO 2008)

Auf dieser Seite wird Ihnen zuerst ein Überblick über den Studiengang Bachelor Wirtschaftspädagogik I und dann über den Studiengang Bachelor Wirtschaftspädagogik II gegeben (PStO 2008).

Wirtschaftspädagogik I

Den Musterstudienplan entnehmen Sie bitte der Anlage 2 der Prüfungsordnung für Wirtschaftspädagogik. Ein Überblick über die Inhalte wird Ihnen an dieser Stelle gegeben.

100526 Haus BSC I_tn

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Das erste Semester

Der Studienplan sieht vor, dass Sie zu Beginn des Studiums die fachlichen Grundlagen erlernen. Hier stehen insbesondere die Grundlagen- und Orientierungsprüfungen in Wirtschaftspädagogik (HRE&M I) und BWL (Grundlagen der BWL) im Fokus. HRE&M I fokussiert sich dabei besonders auf die fachlichen und historischen Grundlagen und erläutert die zentralen Modelle und Theorien der WiPäd. Grundlagen der BWL nähert sich der BWL mit denselben Zielen. Diese beiden Prüfungen sollen Ihre grundsätzliche Eignung für das gewählte Studium feststellen und sind somit zwingend bereits im ersten Semester abzulegen. Eine weitere Besonderheit stellen beide Prüfungen bezüglich der Wiederholungsmöglichkeit dar. Sie sind nur einmalig zu wiederholen. Entweder im folgenden Sommersemester, wenn die Klausur zum nächsten Mal angeboten wird oder im folgenden Wintersemester, wenn die Veranstaltung das nächste Mal angeboten wird. Ein zweites Nichtbestehen führt zur Exmatrikulation. Alle anderen Prüfungen können beliebig oft innerhalb der maximal erlaubten Studienzeit von 8 Fachsemestern wiederholt werden. Darüber hinaus empfiehlt der Musterstudienplan den Besuch der Veranstaltungen Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler und Statistik I, die Grundlage für viele Veranstaltungen im weiteren Studienverlauf darstellen. Eine gute mathematische und statistische Ausbildung ist Fundament eines erfolgreichen wirtschaftswissenschaftlichen Studiums. Die Grundlagen des bürgerlichen Rechts und die Veranstaltung Produktion & Organisation runden das erste Semester ab.

Die Semester 2-5 (erweiterte Grundlagen)

Im zweiten Semester sieht das Pflichtcurriculum für Sie weitere Grundlagenkurse in Statistik (Statistik II) und Recht (Grundlagen des Gesellschaftsrecht) sowie die zweite Veranstaltung in Wirtschaftspädagogik (HRE&M II), die die fachdidaktischen Grundlagen legt, vor. Außerdem steigen Sie in den volkswirtschaftlichen Teil Ihres Studium mit der Makroökonomie ein und belegen einen weiteren betriebswirtschaftlichen Kurs mit Unternehmensführung & Marketing.

Das dritte Semester schließt die statistischen und mathematischen Grundlagen mit dem Fach Empirische Ökonomie ab und thematisiert mit der Finanzbuchhaltung und dem internen & externen Rechnungswesen sowie Investition & Finanzierung zwei weitere Fachdisziplinen der BWL. Darüber hinaus werden Ihnen die mikroökonomischen Grundlagen (Mikroökonomie I) gelehrt.

Ab dem vierten Semester werden Ihnen weitgehende Wahlmöglichkeiten eingeräumt, so dass Sie nur noch die obligatorischen Veranstaltungen Wirtschaftsinformatik, HRE&M III sowie 5 aus 6 Veranstaltungen der Allgemeinen BWL (ABWL) Unternehmensrechnung, Risk Management, International Management, Competition & Strategy, Digitale Unternehmung und Personal & Organisation besuchen müssen. Die Veranstaltung HRE&M III widmet sich schwerpunktmäßig den Institutionen und Organisationen, die den Markt der beruflichen Aus- und Weiterbildung beeinflussen. Den Abschluss für die volkswirtschaftlichen Elemente bildet die Veranstaltung Finanzwissenschaft & Wirtschaftspolitik, die ebenfalls obligatorisch zu besuchen ist.

Darüber hinaus sieht Ihr Musterstudienplan für das 5. Fachsemester die Veranstaltung Schlüsselqualifikation vor, die eine einmalige Veranstaltung in der universitären Ausbildung darstellt. Sie erarbeiten dort in Kleingruppen Hand in Hand mit Entrepreneuren einen Business Plan für reale Unternehmensneugründungen und werden in der Anwendung und Ausbildung von Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Rhetorik und Präsentationstechnik geschult.

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Die Semester 4-6 (Wahlpflichtbereich)

Neben den im letzten Abschnitt angesprochenen obligatorischen Veranstaltungen steht Ihnen ab dem vierten Fachsemester ein breites Spektrum an Wahlpflichtveranstaltungen zur Auswahl. Sie haben dabei die Möglichkeit aus Management, Marketing und Innovation oder Unternehmensrechnung und Finanzen 21 ECTS zu wählen. Innerhalb der Wahlpflichtmodule zur Markt- und finanzorientierten BWL wird Ihnen auch das wirtschaftspädagogische Proseminar "Forschungsmethoden und Wissenschaftstheorie" angeboten. Die Teilnahme an diesem Seminar ist Voraussetzung, um am Institut für Wirtschaftspädagogik Ihre Bachelorarbeit schreiben zu können. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Auswahl der Teilnehmer obliegt dem Lehrstuhl. Insgesamt können Sie so 42 ECTS Punkte aus dem Wahlpflichtbereich erwerben, was rund einem Viertel Ihres gesamten Studiums entspricht. Zur Auswahl stehen alle derzeit an der Fakultät für Betriebswirtschaft vertretenen Lehrstühle und Institute. Ziehen Sie bei der Seminarwahl auch das Angebot dieser Lehrstühle und Professuren in Betracht, um eine fristgerechte Beendigung Ihres Studiums sicherzustellen. Beispielsweise muss das Proseminar "Forschungsmethoden und Wissenschaftstheorie" am Ende des 5. Semesters erfolgreich besucht worden sein, damit eine fristgerechte Bewerbung zur Übernahme einer Bachelorarbeit möglich ist. Bitte beachten Sie dabei auch die institutsinternen Regelungen der anderen Lehrstühle und Professuren.

Bachelorarbeit und Masterübertritt

Im Idealfall in den Semesterferien zwischen dem fünften und sechsten Fachsemester haben Sie die Möglichkeit Ihre Bachelorarbeit anzufertigen. Neben Ihren Studienschwerpunkten steht Ihnen hier insbesondere der Fachbereich der Wirtschaftspädagogik offen. Mit ihrer Arbeit tragen Sie einen Teil zur aktuellen wirtschaftspädagogischen Forschung, die sich derzeit an der LMU insbesondere mit Schlüsselqualifikationen wie Teamkompetenz,  interkultureller oder medialer Kompetenz , aber auch mit der Erfolgswirksamkeit sozialer Netzwerke oder der Lehrprofessionalisierung beschäftigt, bei.

Nachdem Sie den Bachelor absolviert haben, steht es Ihnen offen, den direkten Berufseinstieg zu wählen oder sich auf einen Master in Wirtschaftspädagogik zu bewerben. Analog zu den beiden Bachelor-Studiengängen sind auch zwei Master geplant. Eine Bewerbung aus der Studienrichtung WiPäd I in den Master der Studienrichtung WiPäd II und vice versa ist unproblematisch möglich. Die Zulassungsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte den Informationsseiten zum Master Wirtschaftspädagogik. Sie orientieren sich im Kern an denen des Master of Science in Betriebswirtschaft und sie gelten vorbehaltlich aller rechtsverbindlichen Unterschriften und Genehmigungen.

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Wirtschaftspädagogik II

Den Musterstudienplan entnehmen Sie bitte der Anlage 2 der Prüfungsordnung für Wirtschaftspädagogik. Einen Überblick über die Inhalte werden Ihnen auf den folgenden Seiten gegeben.

Haus BSC II_tn

Das erste Semester

Der Studienplan sieht vor, dass Sie zu Beginn des Studiums die fachlichen Grundlagen erlernen. Hier stehen insbesondere die Grundlagen- und Orientierungsprüfungen in Wirtschaftspädagogik (HRE&M I) und BWL (Grundlagen der BWL) im Fokus. HRE&M I fokussiert sich dabei besonders auf die fachlichen und historischen Grundlagen und erläutert die zentralen Modelle und Theorien der WiPäd. Grundlagen der BWL nähert sich der BWL mit denselben Zielen. Diese beiden Prüfungen sollen Ihre grundsätzliche Eignung für das gewählte Studium feststellen und sind somit zwingend bereits im ersten Semester abzulegen. Eine weitere Besonderheit stellen beide Prüfungen bezüglich der Wiederholungsmöglichkeit dar. Sie sind nur einmalig zu wiederholen. Entweder im folgenden Sommersemester, wenn die Klausur zum nächsten Mal angeboten wird oder im folgenden Wintersemester, wenn die Veranstaltung das nächste Mal angeboten wird. Ein zweites Nichtbestehen führt zur Exmatrikulation. Alle anderen Prüfungen können beliebig oft innerhalb der maximal erlaubten Studienzeit von 8 Fachsemestern wiederholt werden. Darüber hinaus empfiehlt der Musterstudienplan den Besuch der Veranstaltungen Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler und Statistik I, die Grundlage für viele Veranstaltungen im weiteren Studienverlauf darstellen. Eine gute mathematische und statistische Ausbildung ist das Fundament eines erfolgreichen wirtschaftswissenschaftlichen Studiums. Außerdem empfehlen wir Ihnen im ersten Semester des Modul 1 die Veranstaltung Finanzbuchhaltung und die Veranstaltung Mikroökonomie für Nebenfachstudierende zu hören. Im Vergleich zum Studiengang WiPäd I ist die volkswirtschaftliche Ausbildung etwas knapper, da Ihnen ebenfalls ein gewisses Wahlprogramm zugestanden wird und eine fundierte Ausbildung im integrierten Nebenfach unabdingbar ist.

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Die Semester 2-5 (erweiterte Grundlagen)

Im zweiten Semester sieht das Pflichtcurriculum für Sie weitere Grundlagenkurse in Statistik (Statistik II) sowie die zweite Veranstaltung in Wirtschaftspädagogik (HRE&M II), die die fachdidaktischen Grundlagen legt, vor. Darüber hinaus setzen Sie Ihr volkswirtschaftliches Studium mit der Veranstaltung Makroökonomie für Nebenfach fort und belegen mit Unternehmensführung & Marketing und Wirtschaftsinformatik zwei weitere Grundlagenkurse der BWL.

Das dritte Semester schließt die betriebswirtschaftlichen Grundlagen mit den Fächern Investition & Finanzierung, internes & externes Rechnungswesen und Produktion & Organisation ab. Darüber hinaus beginnt hier Ihre juristische Grundlagenausbildung mit den Grundlagen des bürgerlichen Rechts.

Diese setzt sich als einziges Pflichtmodul im vierten Fachsemester fort. Im fünften Semester beenden Sie die mathematisch-statistischen Grundlagen mit der Empirischen Ökonomie und die wirtschaftspädagogischen Grundlagen mit HRE&M III. Die Veranstaltung HRE&M III widmet sich schwerpunktmäßig den Institutionen und Organisationen, die den Markt der beruflichen Aus- und Weiterbildung beeinflussen. Den Abschluss für die volkswirtschaftlichen Elemente bildet die Veranstaltung Finanzwissenschaft & Wirtschaftspolitik, die ebenfalls obligatorisch zu besuchen ist.

Darüber hinaus sieht Ihr Musterstudienplan für das 5. Fachsemester die Veranstaltung Schlüsselqualifikation vor, die eine einmalige Veranstaltung in der universitären Ausbildung darstellt. Sie erarbeiten dort in Kleingruppen Hand in Hand mit Entrepreneuren einen Business Plan für realer Unternehmensneugründungen und werden in der Anwendung und Ausbildung von Schlüsselqualifikationen Teamfähigkeit, Rhetorik und Präsentationstechnik geschult.

Die Semester 3-6 (integriertes Nebenfach)

Im dritten Semester beginnen Sie das integrierte Nebenfach. Sie können aus der katholischen und der evangelischen Theologie, Deutsch, Englisch, Mathematik und Deutsch als Fremdsprache wählen. Bis zum Ende des sechsten Fachsemesters erwerben Sie in Ihrem Nebenfach je 9 ECTS Punkte, so dass Sie am Ende insgesamt 36 ECTS Punkte erreicht haben. Zur inhaltlichen und fachlichen Beratung wenden Sie sich bitte an den zuständigen Fachbereich.

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Die Semester 4-6 (Wahlpflichtbereich)

Neben den im letzten Abschnitt angesprochenen obligatorischen Veranstaltungen stehen Ihnen ab dem vierten Fachsemester ein breites Spektrum an Wahlpflichtveranstaltungen zur Verfügung. Sie haben dabei die Möglichkeit aus dem Wahlpflichtmodul Unternehmensrechnung und Finanzen oder aus dem Wahlpflichtmodul Management, Marketing & Innovation 15 ECTS frei zu wählen. Darüber hinaus stehen Ihnen das Wahlpflichtmodul Markt- und finanzorientierte BWL mit 6 weiteren ECTS zur Auswahl. Innerhalb der Wahlpflichtmodule zur Markt- und finanzorientierten BWL wird Ihnen auch das wirtschaftspädagogische Proseminar "Forschungsmethoden und Wissenschaftstheorie" angeboten. Durch diese Kombination haben Sie die Möglichkeit - genau wie im WiPäd I Bachelor - eine ganze Vertiefung (z.B. Marketing oder Bankbetriebswirtschaftslehre) zu belegen. Zur Auswahl stehen alle derzeit an der Fakultät für Betriebswirtschaft vertretenen Lehrstühle und Institute. Ziehen Sie bei der Seminarwahl auch das Angebot dieser Lehrstühle und Professuren in Betracht, um eine fristgerechte Beendigung Ihres Studiums sicherzustellen. Beispielsweise muss das Proseminar "Forschungsmethoden und Wissenschaftstheorie" am Ende des 5. Semesters erfolgreich besucht worden sein, damit eine fristgerechte Bewerbung zur Übernahme einer Bachelorarbeit möglich ist. Bitte beachten Sie dabei auch die institutsinternen Regelungen der anderen Lehrstühle und Professuren.

Bachelorarbeit und Masterübertritt

Im Idealfall in den Semesterferien zwischen dem fünften und sechsten Fachsemester haben Sie die Möglichkeit Ihre Bachelorarbeit anzufertigen. Neben Ihren Studienschwerpunkten steht Ihnen hier insbesondere der Fachbereich der Wirtschaftspädagogik offen. Mit ihrer Arbeit tragen Sie einen Teil zur aktuellen wirtschaftspädagogischen Forschung, die sich derzeit an der LMU insbesondere mit Schlüsselqualifikationen wie Teamkompetenz,  interkultureller oder medialer Kompetenz , aber auch mit der Erfolgswirksamkeit sozialer Netzwerke oder der Lehrprofessionalisierung beschäftigt, bei.

Nachdem Sie den Bachelor absolviert haben, steht es Ihnen offen, den direkten Berufseinstieg zu wählen oder sich auf einen Master in Wirtschaftspädagogik zu bewerben. Analog zu den beiden Bachelor-Studiengängen sind auch zwei Master geplant. Eine Bewerbung aus der Studienrichtung WiPäd I in den Master der Studienrichtung WiPäd II und vice versa ist unproblematisch möglich. Die Zulassungsvoraussetzungen entnehmen Sie bitte den Informationsseiten zum Master Wirtschaftspädagogik. Sie orientieren sich im Kern an denen des Master of Science in Betriebswirtschaft und sie gelten vorbehaltlich aller rechtsverbindlichen Unterschriften und Genehmigungen.